Historie


Geschichte ist nicht so prickelnd? Wir beweisen das Gegenteil!

Sekt gibt es schon ziemlich lange. Gar nicht lang wiederum hat es gedauert, bis er eine beachtliche Anzahl an Fans hatte. Und heute? Gehört Sekt bei vielen längst zu den Lieblingsgetränken. Einen besonderen Moment feiern? Anstoßen? Geht gar nicht mehr ohne. Dabei ist es nur dem Zufall zu verdanken,
dass es ihn überhaupt gibt.

Früher wurden Weine nicht so klar gefiltert wie heute. So verblieb in der Flasche oft ein Rest natürliche Hefe, die den ebenfalls enthaltenen Zucker vergärte. Der Schaumwein war geboren. Ganz unabsichtlich. Doch aus der Verwunderung wurde ziemlich schnell Begeisterung.

Aus der Rinde der Korkeiche konnte schnell ein luftdicht und druckfester Flaschenverschluss entwickelt werden. Ohne den geht’s nicht. Und nur so wird aus dem schäumenden Wein schließlich Sekt, wie wir ihn heute kennen. Aber auch mit Korken waren die ersten Versuche nicht ganz ungefährlich. Entweder wurden die Korken nach Bildung der Kohlensäure aus der Flasche gedrückt oder aber die mundgeblasenen Flaschen zerplatzen einfach vorher. Stärkeres Glas, Halterungen aus Draht und industrieller Zucker, der die Gärung kontrollierbar machte, sorgten um 1540 schließlich für den Durchbruch.

Dom Pérignon. Den Namen kennen viele. Ab jetzt kannst du mit dem Wissen glänzen, dass sich dahinter ein sehr gewitzter, klösterlicher Kellermeister aus der französischen Abtei Hautvillers verbirgt. Unter anderem seiner Neugier und Experimentierfreudigkeit ist es zu verdanken, dass aus der einfachen Sektherstellung, die ausgezeichnete Cuvéekunst wurde – eine harmonische Komposition verschiedener Weine.

Auch viele deutsche Kellermeister lernten in der Champagne ihr Handwerk. Einige davon sind dageblieben. Warum auch nicht? Es ist ziemlich schön dort. Darum tragen noch heute einige Champagner deutsche Namen. Diejenigen, die zurückgekommen sind, gründeten um 1825 die ersten Sektkellereien in Deutschland. Und den Rest der Geschichte kennst du.