Rheinhessen – da lernst du was

Zumindest hielten sie das größte Weinanbaugebiet Deutschlands zwischen Bingen, Mainz und Worms schon um 100 v. Chr. für die ideale Gegend, um einen richtig edlen Tropfen hervorzubringen. Seitdem kann der Landstrich auf eine bewegte Geschichte seines Weinanbaus zurückblicken.

Bei unserer Safari durch Rheinhessen darf natürlich ein Besuch der Stadt Mainz mit ihrer 2.000-jährigen Geschichte nicht fehlen. Nochmal zur Erinnerung: Hier erfand Johann Gutenberg 1440 den Buchdruck. Was für uns Liebhaber prickelnder Getränke aber mindestens genauso spannend und interessant ist: Neben dem prächtigen Mainzer Dom und dem Gutenberg Museum befindet sich in der Sektkellerei Kupferberg die weltgrößte Sammlung von Sekt- und Champagnergläsern, nämlich mehr als 500 edle Stücke aus vielen Epochen und Ländern. Da lernst du aber mal so richtig was über die Geschichte unseres Lieblingsgetränks. Und: Dieses Wissen hat nicht jeder. Du willst dich sofort schlaumachen? Dann haben wir hier die passenden Links für dich: www.kupferberg.de + www.kupferbergterrasse.com/fuhrung

Was du auch unbedingt gesehen haben solltest, sind die rheinhessischen Kuhkapellen. Alte Stallbauten aus dem 19. Jahrhundert, die früher Vieh vor Brandgefahr und Seuchen schützten, hören sich für dich unspektakulär an? Dann wirst du ganz bestimmt staunen, denn heute sind die prächtigen Kreuzgewölbe eine tolle Location für Straußenwirtschaften und Weinprobierstuben. Sie bieten das passende Ambiente für ein exzellentes Schlückchen Kupferberg Gold. Ein echter Moment zum Genießen. Das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen. Deine Neugierde ist geweckt? Dann schau doch auch mal hier: www.kulturwege-in-rheinhessen.de/kuhkapellen

Wanderungen oder Radtouren durch die Weinberge sorgen auch in Rheinhessen für Entspannung auf ganzer Linie – machen aber natürlich auch hier ziemlich hungrig. Gerade in dieser Gegend kann das echt interessant werden. Denn es gibt es paar Spezialitäten, von denen man deutschlandweit jedenfalls noch nichts gehört hat: Spundekäs, Dippehas und Backeskartoffeln. Klingt spannend, oder? Dann mal guten Appetit!

Und wer auch mal über den Tellerrand hinausschauen möchte, hier unser Geheimtipp für eine etwas andere Fortbildung: Eine fachkundige Führung der ortsansässigen „Kräuterhexen“ zu den selten gewordenen Wildkräutern. Eine wirklich bereichernde Erfahrung für alle kulinarisch Interessierten – vor allem im Hinblick auf das Thema Foodparing.

Eine Fahrradtour von Winzerhof zu Winzerhof mit Übernachtung in den verschiedenen Orten ist vielleicht nicht ganz so lehrreich, aber mit Sicherheit genauso unterhaltsam. Alternativ machst du eine Paddeltour entlang des Rheins vorbei an Schlössern, Burgen und Ruinen – in deinem Picknickkorb ist dabei bestimmt auch Platz für eine gekühlte Flasche Sekt. Also alles in allem: Daumen hoch für dieses Weingebiet!

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