Wohnen mal anders

Wohnst du noch oder lebst du schon? Wir alle kennen ihn wohl, diesen Werbespruch, an dem viel Wahres dran ist. Denn oftmals sind wir so wahnsinnig beschäftigt damit, uns Gedanken darüber zu machen, wie, wo und warum wir eigentlich so wohnen, wie wir wohnen, dass wir das eigentliche Wohnerlebnis komplett vergessen.
 Wie sieht Wohnen bei dir persönlich aus? Bist du in einer Studenten-WG zuhause? Gehört dir eine Eigentumswohnung? Planst oder baust du gerade Einfamilienhaus mit Garten? Natürlich sind das längst nicht alle Möglichkeiten, die das Wohnen heutzutage bietet. Und vielleicht ist es gerade deshalb so schwierig, zu entscheiden, wie und wo wir dauerhaft wohnen möchten. Flexibilität spielt eine immer bedeutendere Rolle in unserem Leben – und macht auch vor dem Wohn-Thema nicht halt. Was, wenn in drei Jahren ein Jobwechsel inklusive Umzug ansteht? Sich Familienzuwachs ankündigt? Die WG-Mitbewohner das Weite suchen? Viele von uns möchten sich längst nicht mehr festlegen – egal in welcher Alters- oder Lebensphase. Doch wie gewinnt man beim Thema Wohnen möglichst viel Flexibilität – ohne das Gefühl vom Zuhausesein zu verlieren?
 Eine Antwort auf diese Frage sind beispielsweise sogenannte „Tiny Houses“ – ein Trend, der (na, klar) seinen Weg aus den USA zu uns gefunden hat. Die kleinen Eigenheime bieten auf überschaubarer Fläche alles, was man zum Leben braucht, und sind dabei verhältnismäßig bezahlbar. Warum? Die Minihäuser benötigen a) nur wenig Platz, sind b) oftmals mobil und können c) durch den Einsatz weniger Ressourcen gebaut werden. Auch in Deutschland gibt es inzwischen verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Tiny House-Konzepten und -Modellen, die sich oftmals den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen lassen. Alle, die es noch individueller mögen, können sich ihr Minihaus sogar selbst bauen – das Internet bietet dazu zahlreiche Anleitungen und Tutorial-Videos. Wenn auch du mit einem Leben im Tiny House liebäugelst und mehr darüber erfahren möchtest, empfehlen wir dir auf jeden Fall dreierlei:

1) 

Lies so viel du kannst über die Vor- und Nachteile (beispielsweise auf Blogs, und in Foren) und informiere dich direkt bei verschiedenen Anbietern

2) 

Lass dich von anderen inspirieren (dazu eignen sich beispielsweise einige schöne Bücher aus dem gestalten-Verlag und zahlreiche instagram-Profile)

3) 

Wohne eine Weile zur Probe (indem du dich beispielsweise über Airbnb in ein Tiny House einmietest) und schau dir unbedingt Musterhäuser verschiedener Anbieter an

 

Wir wünschen dir viel Freude beim Entdecken.

Klassisch mobil

Leben und arbeiten

Maximal minimalistisch

Inspiration gefällig?

Wohnen auf Probe