Seit 1540 kommt der Korken auf die Flasche
Das
Phänomen Sekt hat eine lange Tradition: Zuerst wunderte
man sich darüber, dass Wein, der früher nicht so klar
gefiltert wurde, im wärmeren Frühjahr erneut zu "leben"
anfing. Der Grund: Es war noch restlicher Zucker und natürliche
Hefe vorhanden, und der Wein gärte zu Ende. Daran fand
man durchaus Gefallen und so entstand um 1540 der Schaumwein.
Nachdem man aus der Rinde der Korkeiche Verschlüsse herstellen
konnte, begann die Entwicklung des schäumenden Weines zum
Sekt, denn der luftdichte und druckfeste Flaschenverschluss
ist unerlässlich zur Sektbereitung. Erfinderische klösterliche
Kellermeister (Link zum Lexikon)
allen voran Dom Pérignon aus der französischen Abtei
Hautvillers, haben die Herstellung des schäumenden Weins
weiter entwickelt. So wurde vor allem die Komposition verschiedener
Weine zu einer harmonischen Cuvée
gebräuchlich.